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EnEV 2012 dürfte die Anforderungen im Neubau und der Modernisierung verschärfen

Schlecht gedämmte Dächer sollten auch dank der strengen Anforderungen der EnEV künftig der Vergangenheit angehören.

(djd). Noch stehen die Einzelheiten der neuen Energieeinsparverordnung EnEV 2012 nicht fest. Zu erwarten ist jedoch eine spürbare Verschärfung der Mindestanforderungen an den Energieverbrauch neuer oder zu sanierender Wohnhäuser. Experten rechnen mit einer Verschärfung von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zur aktuell gültigen EnEV 2009. Wer Förderungen für energiesparendes Bauen und Modernisieren nutzen will, muss spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen EnEV eine deutlich bessere Energiebilanz für sein Haus nachweisen als bisher.

Wärmeverluste gering halten

Wichtigster Faktor auf dem Weg zu einem Energiesparhaus ist es, die Wärmeverluste so gering wie möglich zu halten. Vor allem über schlecht gedämmte Dächer gehen bis zu 30 Prozent der teuer erzeugten Heizwärme verloren. Das verhindern besonders wirkungsvoll Hochleistungsdämmstoffe wie "Bauder PIR". Polyurethan-Hartschaum ist anderen Dämmmaterialien deutlich überlegen und bietet höchste Dämmleistung bei geringster Dicke. Um eine bestimmte Dämmwirkung zu erzielen, können schlankere Dämmplatten eingebaut werden, so dass sich die Proportionen des Hauses nur unwesentlich verändern - besonders im Altbau ist dies wichtig. Unter www.bauder.de gibt es alle Informationen zu moderner Dämmung.

Hochleistungsdämmung für alle Fälle

Im Neubau oder bei einer umfassenden Hausmodernisierung, bei der auch das Dach neu gedeckt wird, ist eine Aufsparrendämmung aus Polyurethan-Dämmelementen, die rundum lückenlos mit Nut und Feder ineinandergreifen, die beste Lösung. Ein solches System umschließt das Dach wie eine Haube. Soll das Dach nicht abgedeckt werden, bietet sich eine Untersparrendämmung von innen an. Beim Einbau der "PIR"-Dämmelemente bewährt sich wiederum der schlanke Aufbau, da nicht mehr vom Dachraum geopfert werden muss als unbedingt nötig. Falls die Dachräume nicht oder nur als Lagerraum oder Trockenboden genutzt werden sollen, reicht eine Dämmung der obersten Geschossdecke in der Regel aus. Fertige Dämmelemente, die bereits mit einer Trittschicht versehen sind, machen den Einbau sehr einfach.

Wärmedämmung vom Profi

Grundsätzlich ist Wärmedämmung Sache des Profis. Denn neben dem Wärmeschutz sind insbesondere Themen wie Brandschutz, Schallschutz und die Bauphysik (Luftdichtheit, Feuchteschutz) zu beachten. Und da ist der Laie einfach überfordert. Zum einen können Fehler beim Dachaufbau langfristig teure Folgen haben, zum anderen ist die Arbeit auf dem Dach nicht ungefährlich. Wer auf der Suche nach einem Verarbeiter ist, der an einer vom TÜV-Süd zertifizierten Schulungsmaßnahme zum Thema "Fachlich richtig dämmen" teilgenommen hat, findet unter www.bauder.de eine praktische Postleitzahlensuche vor.

Bis Jahresende 2011 muss die oberste Geschossdecke auch im Altbau gedämmt sein

(djd). Der Endspurt läuft: Bis Ende 2011 müssen Dächer oder oberste Geschossdecken in Altbauten gedämmt sein. So hat es der Gesetzgeber in der gültigen Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben. Doch die Realität sieht derzeit noch anders aus: In vielen Häusern entweicht weiterhin wertvolle Heizenergie ungehindert über das ungedämmte Oberstübchen. Dabei macht sich die Sanierung auch finanziell rasch bezahlt. Rund 30 Prozent der Wärmeverluste in älteren ungedämmten Wohnhäusern gehen auf das Konto des Dachs. Sowohl aus ökonomischen als auch ökologischen Gründen sollten Besitzer von Altbauten daher bis Jahresende aktiv werden.

Isolierung fürs Oberstübchen

Wenn man den Raum unterm Dachstuhl nicht oder nur als Abstell- oder Trockenraum nutzen will, ist eine Dämmung der obersten Geschossdecke ein einfacher Weg, um die gesetzlichen Vorgaben der EnEV zu erfüllen. Ideal dafür geeignet sind Plattenelemente wie beispielsweise Bauder PIR DHW. Sie bestehen aus einer Dämmschicht aus PU-Schaum, die bereits bei einer geringen Stärke sehr gute Wärmedurchgangswerte erreicht.

So geht durch die Isolierung des Dachbodens nur wenig Raum verloren. Die Platten sind in Stärken von sieben bis 13 Zentimetern verfügbar. Oberseitig sind sie mit einer Holzwerkstoffplatte von einem Zentimeter Stärke beplankt. Somit ist der Dachboden sofort nach der Verlegung der Dämmung begeh- und belastbar und kann weiter als Abstellraum oder Trockenboden genutzt werden.

Dämmung in Eigenregie

Die Plattenelemente zu verlegen, ist dank der umlaufenden Nut- und Federtechnik eine einfache Aufgabe, die von erfahrenen Heimwerkern auch in Eigenregie übernommen werden kann. Die Elemente verzahnen sich kraftschlüssig und lassen durch die enge Verbindung keine Wärmelücken zu. Vorteilhaft sind auch das geringe Gewicht und die handlichen Abmessungen von etwa 120 mal 60 Zentimetern, die den Transport wesentlich erleichtern. Unter www.bauder.de gibt es weitere Informationen sowie einen Online-Ratgeber für Bauherren und Renovierer.

Ein Gewinn für die Umwelt

Wer das Dach oder die oberste Geschossdecke seines Hauses abdichtet, spart Energie und schont somit die Umwelt. Ein Quadratmeter des Dämmstoffs Bauder PIR Plus beispielsweise spart in einer Stärke von zehn Zentimetern rund 6.350 Kilogramm Kohlendioxid beim Heizen ein, wenn man von einer Nutzungsdauer von 50 Jahren ausgeht. Für Rohstoffgewinnung und Herstellung, Transport zur Baustelle und Einbau im Dach werden je Quadratmeter nach Herstellerangaben nur etwa 35 Kilogramm CO2 erzeugt. Eine höchst erfreuliche Umweltbilanz also.