(djd). Die Wohnumgebung hat einen großen Einfluss darauf, wie gesund der Mensch lebt. Ideal sind daher Häuser und Wohnungen, deren Baumaterialien auf Leime, Folien und Chemikalien völlig verzichten. Damit können auch keine Lösemittelausdünstungen oder andere Fremdstoffe freigesetzt und an die Luft abgegeben werden. Ein reiner Holzbaustoff wie beispielsweise die Massivholzmauer erfüllt diese Anforderungen und kann durch die spezifischen Eigenschaften von massivem Naturholz noch mehr fürs Raumklima tun. Massivholz ist atmungsaktiv. Auf diese Weise wirken sich die Wände ausgleichend auf die Luftfeuchtigkeit im Raum aus, denn sie können Wasserdampf aufnehmen und wieder abgeben. Zu einem gesunden Raumklima trägt zudem die Tatsache bei, dass der trockene Baustoff und die diffusionsoffene Bauweise die Gefahr der Schimmelbildung deutlich verringern.
Leim- und chemiefrei verbunden
Ein Haus aus Massivholzmauer wird fast vollständig in einem holzverarbeitenden Betrieb vorgefertigt. Zunächst verpresst man dort die Abschnittsbretter, die in Sägewerken als Reste übrigbleiben, leim- und chemiefrei mit Aluminiumstiften zu massiven Wandelementen. Vor der Verpressung werden die Bretter mit Nuten versehen, die in der fertigen Wand für stehende Luftschichten und damit eine deutlich erhöhte Wärmedämmung sorgen. Die Verbindung der genuteten Bretter erfolgt kreuzweise, um das holztypische Verziehen oder Setzen zu verhindern. Dadurch steht die Statik des Gebäudes einem gemauerten Haus in nichts nach. Die entstandenen Rohwandelemente werden dann nach den Vorgaben der Architekten oder Planer in Form gebracht und mit Tür- und Fensteröffnungen versehen.
Keine Trocknungszeiten
Auf der Baustelle gilt es im Prinzip nur noch, die fertig angelieferten Hausteile mit der Bodenplatte und untereinander zum Rohbau zu verschrauben. So steht das Gebäude ausbaufertig binnen weniger Tage, der Innenausbau und die Fassadenverkleidung mit Putz, Holz- oder anderen Verkleidungen können sofort beginnen. Besonders angenehm für die künftigen Bewohner: Im Unterschied zum Nassbau fallen keine Trocknungszeiten an, die sich bei Ziegel- und Betonbauten über Monate hinziehen können. Unter www.massivholzmauer.de gibt es mehr Informationen zum Bauen und Wohnen mit dem nachwachsenden Baustoff.
Keine architektonischen Einschränkungen
Wer ein Massivholzmauerhaus plant, besitzt bei der Fassadengestaltung und dem Innenausbau volle Gestaltungsfreiheit. Nahezu alle Materialien, die sich im gemauerten Haus als Wandabschluss eignen, sind auch hier möglich: mineralische Putze und Fassadenverkleidungen außen, Innenputze, Lehmputze, Tapeten, Fliesen oder Natursteinplatten innen. Bei der Auswahl sollte man darauf achten, dass die verwendeten Materialien ebenfalls atmungsaktiv sind, um die positiven Eigenschaften des Holzes voll zu erhalten und die Wand nicht "abzusperren".