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Dünnschicht-Solarmodule: Hocheffizient und flächenbündig ins Dach integrierbar

Funktional und ästhetisch: Moderne Dünnschicht-Solarmodule lassen sich flächenbündig in Dächer integrieren, beim Neubau ebenso wie im Bestand.

(djd). Immer mehr Bundesbürger werden von Energiekunden zu Stromerzeugern, beispielsweise mit einer Solaranlage auf dem Eigenheim. Zwar können hiesige Breitengrade bei der Zahl der jährlichen Sonnenstunden nicht mit südlichen Ländern mithalten, doch moderne Technologien machen das eigene Kraftwerk auf dem Dach oder an der Fassade immer effizienter. Sogenannte Dünnschichtmodule bieten gegenüber konventionellen Photovoltaik-Systemen viele Vorteile: So ermöglichen sie hohe Solarerträge auch unter einem bedeckten deutschen Himmel bei diffusen Lichtverhältnissen.

Hohe Erträge unter allen Bedingungen

Schüco Dünnschichtmodule beispielsweise werden mit geringem Rohstoffverbrauch hergestellt und enthalten weder Cadmium noch Blei. Ihre energetische Rücklaufzeit beträgt nur circa 1,5 Jahre: Bereits nach dieser Zeit haben sie so viel Energie gewonnen, wie für ihre Fertigung aufgewandt wurde. Weitere Vorteile ergeben sich dann im Betrieb: "Dünnschichtmodule erzielen auch unter schwierigen Bedingungen wie einer ungünstigen Dachausrichtung, bei einem bewölkten Himmel oder Verschattungen noch hohe Energie-Jahreserträge", erläutert Dr. Thomas Schlenker, Solarexperte des Herstellers. "Selbst im Hochsommer bei hohen Betriebstemperaturen, bei denen vor allem kristalline Systeme temperaturbedingte Leistungseinbußen aufweisen, arbeiten die Dünnschichtmodule sehr gut."

Ästhetische Indach-Montage

Ebenso wissen die Systeme ästhetisch zu gefallen, da sie sich mit ihrer geringen Aufbauhöhe harmonisch in das Dach einfügen lassen. Beim Montagesystem "MSE 100 Indach" beispielsweise ergibt sich auf Schrägdächern mit einer Ziegeleindeckung eine flächenbündige Optik. "Die Solarmodule wirken somit nicht wie ein Fremdkörper, sondern passen sich der Architektur an, sowohl beim Neubau als auch bei Bestandsbauten", sagt Dr. Thomas Schlenker.

Neben dieser Indach-Lösung sind auch verschiedene Montagesysteme, angepasst an die jeweiligen Ziegel, für die Aufdach-Montage erhältlich. Wechselrichter runden die Komplettsysteme ab. Welche Lösung für welchen Standort am besten geeignet ist, kann der Fachmann beurteilen: Er berät individuell, auch zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten. Unter www.schueco.de/solar gibt es weitere Informationen.

Solarstrom einspeisen

Die meisten Besitzer von Photovoltaik-Anlagen speisen den erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz ein, um von der staatlich garantierten Einspeisevergütung zu profitieren. Eine lohnenswerte Variante ist aber auch der Eigenverbrauch des selbst gewonnenen Stroms. Benötigt wird lediglich noch ein spezieller Zähler, der auch nachgerüstet werden kann. Die nicht selbst genutzten Solarerträge werden ebenfalls ins Netz eingespeist und es gibt dafür die volle Einspeisevergütung. Wenn der Strombedarf über den Solarerträgen liegt, wird er nach wie vor aus dem Stromnetz gedeckt.