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Klimafreundlich Heizen mit der Sonne

Selbst jetzt im November ist es möglich mit der Kraft der Sonne ein komplettes Einfamilienhaus zu heizen. Wer die Sonnenwärme nicht nur zum Duschen und Baden, sondern auch zum Heizen nutzen will, für den gibt es inzwischen eine Reihe ausgefeilter solarer Kombisysteme. Mit zum Beispiel einer Kollektorflächen von 15 Quadratmetern kann bis zur Hälfte des gesamten Wärmebedarfs eines Einfamilienhauses bereitgestellt werden. Besonders sinnvoll ist eine solche Anlage, wenn das Haus gut gedämmt ist, einen niedrigen Wärmebedarf besitzt und durch die Südausrichtung großer Fensterflächen zusätzlich solare Gewinne erzielt werden.

In dem vorliegenden Beispiel (siehe Foto) wird an einem klaren, sonnigen Novembertag mit Tiefsttemperaturen um 0 Grad und Tagestemperaturen von 10 Grad allein durch die Sonne mehr Wärme erzeugt als der 4-Personenhaushalt verbrauchen kann. Dabei sind im Wohnbereich durch die Solare Einstrahlung gemütliche Temperaturen von 24 Grad vorzufinden. Die Zimmer, Bäder und der Flur werden über Wand- bzw. Fußbodenheizungen mit einer niedrigen Vorlauftemperatur beheizt.

Zum Einsatz kommte dabei eine solare Kombianlage der Fa. Wallnöfer (Südtirol). Der 1500 Liter fassende Kombispeicher vereint Warmwasser- und Heizungspufferspeicher. Damit wird der Solarspeicher zum Wärmezentrum im Haus. Dieser wird über den externen Schwerkraftwärmetauscher beladen und garantiert somit eine optimale Schichtladung. Während des sonnigen Tages wird der Pufferspeicher durch die Kollektoren soweit beladen, daß die gespeicherte Energie locker für das warme Wasser und die Heizung des darauffolgenden Tag reicht.

In dem Schichtenspeiche wird das Warmwasser im Durchlaufprinzip beheizt. Das Kaltwasser durchströmt das Edelstahlwellrohr und wird dabei aufgeheizt. Es wird also nur jenes Wasser erwärmt, das auch tatsächlich gerade verbraucht wird.

Es ist ein gutes Gefühl unsere Umwelt und das Klima zu schützen und nebenbei Geld zu sparen.

 

Energie frei Haus: Solarwärme lässt sich fast überall nutzen

(djd). Wer heute ein neues Haus baut oder sein Eigenheim modernisieren möchte, kommt am Thema Regenerative Energien nicht mehr vorbei. Für die Nutzung der natürlichen Ressourcen sprechen viele gute Gründe: einen eigenen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten, die endlichen Vorräte fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas effizienter zu nutzen und nicht zuletzt die laufenden Kosten für Heizung, Warmwasser & Co. im Griff zu behalten. Den schnellsten Einstieg in die persönliche Energiewende stellt die Nutzung der Solarenergie dar: Sie ist überall verfügbar und dank spezieller Systeme zum Nachrüsten an fast jedem Standort nutzbar.

Passende Lösungen für Neubau und Bestand

Hersteller wie Schüco bieten vielseitige Lösungen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Ein neues solargeführtes regeneratives Heizsystem verbindet Solarthermie mit Wärmepumpen- und Gas-Brennwerttechnik, wobei die Nutzung solarthermisch erzeugter Energie jederzeit an erster Stelle steht. Dieses modularaufgebaute System ist für Bestandsgebäude, modernisierte Gebäude und Neubauten gleichermaßen geeignet. "Mit welchen Modulen die Anlage auch konfiguriert wird - immer wird der höchstmögliche Anteil erneuerbarer Energie genutzt. Dabei werden die einzelnen Bauteile individuell nach den jeweiligen Kunden- und Gebäudeanforderungen konfiguriert", sagt Schüco-Solar-Experte Dag Wöhrmann. Weitere Wärmeerzeuger, wie ein Kaminofen, sind problemlos in die Schüco-Lösung integrierbar.

Energie frei Haus

Wöhrmann empfiehlt, nicht nur beim Neubau, sondern auch im Zuge einer geplanten Heizungssanierung die Nutzung sauberer Solarenergie in Betracht zu ziehen. Fachbetriebe kümmern sich um die Planung, die Montage und die gesamte Technik bis hin zur Verkabelung. Dag Wöhrmann nennt einen weiteren Vorteil: "Zugleich steigern Hausbesitzer mit umweltfreundlicher Technik den Wert und die Attraktivität ihrer Immobilie, was sich bei einmem eventuellen späteren Verkauf positiv auszahlt." Unter www.schueco.de/solar gibt es weitere Informationen.

Technologien intelligent kombinieren

Der richtige Energie-Mix macht´s: Wer günstig heizen und Warmwasser gewinnen möchte, kann mit dem regenerativen Heizsystem von Schüco verschiedene Technologien miteinander kombinieren: Solarthermie, Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwerttechnik. Im Sommer deckt die Thermieanlage den kompletten Wärmebedarf, in den anderen Monaten unterstützt sie den Heizbetrieb. Im Heizbetrieb wird der Energiebedarf über die Luft-Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Erst bei Unterschreitung eines frei wählbaren Bivalenzpunktes schaltet sich das Gas-Brennwertmodul zu.