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Weltweite Energiewende: Theorie in Durban, Praxis bei Polarstern

Neuer Ökoenergieversorger fördert als erster den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa und in Entwicklungsländern
Durban ist vorbei. Die Herausforderung, einen effektiven und sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, bleibt. Nach wie vor begehen wir die größten Klimasünden weltweit beim Energieverbrauch und bei der Energiegewinnung. Das will der neue Ökoenergieversorger Polarstern ändern. Er packt als erster in der Branche die weltweite Energiewende an. "Wir müssen unseren eigenen Energiebezug und -verbrauch ändern. Aber wir müssen gleichzeitig auch den Entwicklungsländern helfen, nicht dieselben Fehler zu machen wie wir, sondern direkt auf die erneuerbare Energien zu setzen. Schließlich kennen Umwelt und Klima keine Landesgrenzen", sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Das Unternehmen verbindet den Bezug von 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas mit Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Energie. Aktuelle Zahlen unterstreichen den Ansatz von Polarstern. 2010 war wieder ein Jahr mit einem CO2-Rekordaustoß, angetrieben vom steigenden Energiehunger der Entwicklungs- und Schwellenländer. Die Internationale Energieagentur warnt in ihrem Energiereport 2011, dass die weltweite Energieversorgung ohne einen schnellen Kurswechsel in den nächsten Jahren immer ?unsicherer, ineffizienter und klimaschädlicher wird?.

Ökoenergie von Polarstern: Weltweit von der schwarzen in die grüne Zukunft


Polarstern bietet seit diesem Sommer Haushalten bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. Das Unternehmen verknüpft dabei sein Energieprodukt mit einem Fair Trade-Gedanken: Für jeden Kunden fördert Polarstern den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur in Europa, sondern auch in Entwicklungsländern. Familien, aktuell in Kambodscha, erhalten Hilfe beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage. Betrieben wird sie mit menschlichen und tierischen Fäkalien. Das reduziert den CO2-Ausstoß sowie Schmutz, Gestank und Krankheiten. "Wir wollen mit Energie die Welt erhalten. Und dazu wollen wir jedem einen sinnvollen und zukunftsweisenden Energiebezug ermöglichen", beschreibt Florian Henle, die Motivation der Polarstern-Gründung.
Für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland investiert Polarstern je verkaufter Kilowattstunde beim Stromprodukt 1,25 Cent und beim Gasprodukt 0,25 Cent in den Bau neuer Ökokraftwerke. Zertifiziert ist das Energieangebot vom TÜV Nord und dem Grüner Strom Label in der höchsten Kategorie Gold.

Polarstern heizt dem Ökogasmarkt ein: bis zu 44 Prozent günstiger als vergleichbare Angebote

Mit seinem 100 Prozent Ökogasangebot geht Polarstern dem großen Klimakiller Heizen an den Kragen. ?Die Entwicklung eines überzeugenden und effektiven 100 Prozent Ökogasproduktes war uns enorm wichtig. Solange es beim Gas kein attraktives Ökoprodukt gibt, bleibt die Energiewende ein hehres Ziel?, sagt Florian Henle. In den privaten Haushalten entfallen Angaben der dena zufolge 87 Prozent des Energieverbrauchs auf das Heizen und auf Warmwasser. Ein hoher Anteil mit schweren Folgen für das Klima. Schließlich werden drei Viertel aller Heizungen nach wie vor mit fossilen Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas betrieben. Bisher schreckten vor allem die hohen Kosten die Verbraucher ab, beim Heizen auf erneuerbare Energien umzustellen. Jetzt hat der Ökoenergieversorger Polarstern ein neues 100 Prozent Ökogasprodukt aus Reststoffen  entwickelt. Es liegt bis zu 44 Prozent unter dem Preis vergleichbarer Angebote liegt. Polarstern überträgt dazu das im Ökostrommarkt erfolgreich etablierte Zertifikatmodell auf den Ökogasmarkt. Bei der Erarbeitung des Produktes wurde Polarstern unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds. Zertifiziert ist das Ökogasangebot vom TÜV Nord mit dem Label "geprüftes Bioerdgas".

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Energiewende: Jeder soll ein Vorbild sein

zu Naturwatt Ökostrom mit KLIMA2010

70 Prozent der Deutschen setzen auf persönliches Engagement statt auf die Politik und auf die großen Konzerne - repräsentative Umfrage des neuen Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK

München, 21.09.2011 ? Der Ausbau der erneuerbaren Energien steht bei den Deutschen ganz oben auf ihrer Agenda. 70 Prozent wollen bei der Energiewende selbst mit gutem Beispiel voran gehen. Nur rund ein Viertel verlässt sich auf die Politik oder auf die großen Konzerne. Vermutlich senken das politische Scheitern der letzten Klimagipfel und die Reaktionen auf Katastrophen wie in Fukushima das Vertrauen. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern und der GfK. Motiviert zum eigenen Handeln werden die Deutschen durch das hohe Ansehen von ökologischen und sozialen Aktivitäten. Wer Verantwortung übernimmt und zukunftsorientiert handelt kommt bei über 75 Prozent der Befragten gut an.

Energiewende wichtiger als Frieden

Die Energiewende bewegt die Deutschen mehr als Frieden, Bildung oder die demografische Entwicklung. Für jeden Dritten ist sie eines der drei Topthemen unserer Zeit. Besonders in der Altergruppe der 30- bis 49jährigen hat der Ausbau der erneuerbaren Energien eine hohe Priorität. Nach einer Umfrage der Agentur für Erneuerbare Energien beziehen heute 18 Prozent der Haushalte Ökostrom, weitere 20 Prozent planen zu wechseln. Die Zahlen zeigen, dass ein großes Potenzial besteht. ?Um dieses zu aktivieren, müssen die Menschen Ökoenergie besser verstehen. Dazu muss das Thema persönlicher und emotionaler kommuniziert werden?, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Daniel Craffonara vom Grüner Strom Label e.V. sieht besonders die fehlende Orientierung als Hürde: ?Viele Verbraucher zögern beim Wechsel, weil der Ökoenergiemarkt so unübersichtlich ist. Es fällt ihnen schwer, Mogelpackungen zu erkennen. Wer einen echten Beitrag zur Energiewende leisten will, muss Produkte wählen, die nachweislich den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern. Auszeichnungen wie das Grüner Strom Label helfen, die glaubwürdigen Angebote von den weniger glaubwürdigen zu unterscheiden.?

Ruf nach mehr Vorbildern

Große Herausforderungen brauchen Vorbilder, darin sind sich die Deutschen einig. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien stimmen der Aussage drei Viertel der Befragten zu. ?Zum Nachmachen motivieren Vorbilder, in denen sich die Verbraucher wieder finden, weil sie gewisse Einstellungen und Verhaltensweisen von ihnen widerspiegeln?, erklärt Andreas Ernst, Umweltpsychologe an der Universität Kassel. ?Beim Klima- und Umweltschutz sind es vor allem Menschen aus dem eigenen Umfeld, die uns beeinflussen. Das heißt, je näher wir einem Vorbild sind, umso stärker der Effekt.? Die Deutschen vertrauen bei der Energiewende nicht auf die Politiker und auf die großen Konzerne. Vielmehr sagen 70 Prozent, dass der Beitrag jedes Einzelnen wichtig ist. Personen zwischen 30 und 59 Jahren sind sich ihrer Verantwortung besonders bewusst. ?Wir brauchen keinen grünen Mahatma Ghandi, sondern Menschen wie Dich und mich, die die weltweite Energiewende vorantreiben?, sagt Florian Henle.

Kleine Heldentaten im Alltag kommen gut an

Die Deutschen schätzen Menschen, die bei ihren Handlungen nicht nur an sich und an das eigene Leben denken. Auch im Alltag die Zukunft im Blick zu haben, ist heute angesagt. 60 Prozent finden Personen interessant, die mit ihren Taten die Welt ein wenig besser machen wollen. Ob soziales Engagement im Verein (64 Prozent), Müll trennen und Energie sparen (57 Prozent), Fair Trade Produkte kaufen (40 Prozent) oder Ökoenergie beziehen (39 Prozent) ? es geht um die kleinen Heldentaten im Alltag. Immer gefragter sind Ökostrom und Ökogas. Im ersten halben Jahr achteten einer Verivox-Analyse zufolge fast zwei Drittel beim Anbieterwechsel auf ökologisch erzeugten Strom oder legten bei ihrer Angebotsrecherche Wert darauf. ?Ökoenergie ist deshalb immer beliebter, weil die Verbraucher schnell und einfach einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten können. Der Wechsel ist sicher und dauert nur wenige Minuten, den Rest übernehmen meist die Anbieter so wie es bei Polarstern der Fall ist?, erklärt Florian Henle.

Mit dem eigenen Energiebezug ein weltweites Vorbild sein

Der neue Ökoenergieversorger Polarstern unterstützt als erster die weltweite Energiewende. Gefördert wird nicht nur der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa, sondern auch in den Entwicklungsländern. So wird der Beitrag jedes einzelnen Kunden greifbar. ?Unsere Kunden erfahren genau, welche Auswirkung ihr Engagement hat. Sie sehen direkt wen und was sie unterstützen und wer hinter Polarstern steckt. Bei uns geht es um die Menschen, nicht um abstrakte Themen oder Kosten ? transparent und glaubwürdig.? Die Polarstern-Kunden forcieren mit jeder verbrauchten Kilowattstunde den Ausbau der erneuerbaren Energien bei uns. Zusätzlich erhalten durch sie Familien in Kambodscha Hilfe beim Bau eigener Mikro-Biogasanlagen. ?So müssen diese Länder nicht dieselben Fehler machen wie wir und ihr Wachstum auf Kohle und Atom gründen. Sie können vielmehr gleich auf die zukunftsträchtigen, erneuerbaren Energien setzen?, erläutert Florian Henle.