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Pilgern durch Oberbayern mit dem Pedelec

Wenn man von Pilgerfahrten redet, denkt man oft an lange Wandermärsche, viele Gebete, gute Gespräche und auch langes gemeinsames Schweigen, um den Kopf frei zu bekommen von Alltagsproblemen, Sorgen und Plänen. Man kehrt auch ein in Klöstern und deren Wirtschaften. Und mancher schreibt sogar ein Buch darüber, nachdem er einen der bekanntesten Pilgerpfade beschritten hat.
In Waging am See im schönen Oberbayern, wo die Landschaften noch in weiten Teilen dem Postkartenidyll entsprechen, hat sich der Tourismusverband Chiemgau e.V. etwas Besonderes ausgedacht. Im Juni dieses Jahres wurde eine Pilgerfahrt mit dem Pedelec veranstaltet. Rund 40 Kilometer umfasst eine solche Etappe: Drei Seen, drei Kirchen und ein Kloster haben die modernen Pilger besucht. Gleich zu Beginn wird es für jeden normalen Radler schweißtreibend bei der Auffahrt vom Waginger See zur Wallfahrtskirche Maria Mühlberg. Das rosafarbene Kirchlein liegt dort auf einem Hügel vor Waging und gibt einen atemberaubenden Blick auf das Seen-Geschwisterpaar Waginger- und Tachinger See frei. Mit dem Pedelec geht es aber bei Steigungen recht zügig ? ohne allzu großen Kraftaufwand ? voran. Es bleibt Zeit zum Schauen, zum Nachdenken, zum Abschalten - einfach Zeit für den eigentlichen Sinn des Pilgerns.
Dieses Programm kam bei den Teilnehmern sehr gut an, obgleich auch das schweißtreibende Pedale-Treten zu so mancher Besinnung führen würde. Doch der Genuss der Landschaft stand bei diesen Pilgerfahrten ebenso im Mittelpunkt, wie auch die Besinnung und das Gemeinschaftserlebnis. Mit dem Pedelec lässt es sich hervorragend pilgern, denn so kann auch jeder nicht so geübte Radler in der Gemeinschaft das Pilgern genießen.
Infos zum Pdelec-Pilgern unter www.chiemgau-tourismus.de/pilgern-per-pedelec.

Unser neues Leben mit dem Pedelec

Ja, das Pedelec macht es möglich - ein neues Leben.

Meine Frau fuhr immer so gerne Rad - doch Mitte Mai war es vorbei. Eine Knieoperation machte das Radfahren unmöglich und meine liebe Frau sehr traurig.
Am 20. August konnte ich das nicht mehr mit ansehen, holte mir das neue ZEMO ZE7 mit BOSCH Mittelmotor zur Probefahrt und stellte es vor die Haustüre, rief meine Frau und siehe da, das elektrisch unterstütze Fahren klappte.
Und weil es so schön war und meine Frau begeistert war, habe ich mir auch eines gekauft und dann begann unser neues Leben mit vielen neuen gemeinsamen Pedelec-Touren.

Je nach Gelände, Kondition und gesundheitlicher Verfassung wählen wir eine der möglichen Unterstützungsstufen aus. Auf jeden Fall kommt man sehr gut voran und es macht echt Spaß auf eine klimaschonende Art und Weise so mobil sein zu können.

Als kostengünstigere Alternative wäre auch ein Nachrüstsatz möglich gewesen, da aber unsere Tourenräder schon recht alt waren, haben wir uns für den Neukauf von Elektrofahrrädern entschieden. Auch der Erwerb von gebrauchten Pedelecs schied für uns aus, da wir die neueste und effizienteste Technologie haben wollten. So kommen wir mit unseren Rädern ca. 90 Kilometer weit. Der Nabenmotor und der Fahrradrahmen sind beim ZEMO ZE7 extra für Pedelecs konzipiert worden. Auch das Laden der Pedelec-Akkus funktioniert sehr einfach und problemlos. Die Pedelec-Technik ist insgesamt sehr einfach zu verstehen und überschaubar. Nach einer recht kurzen Gewöhnungsphase hat man alles verstanden und die nötigen Handgriffe funktionieren fast wie von alleine.

Seit wir unsere Elektrofahrräder haben, fällt uns auf, wie viele Leute schon eins haben.  Auch junge Bekannte erfreuen sich dieser modernen Technik und dem guten Gewissen, das man beim Fahren hat. Meine Frau und ich halten Elektroräder für eine sehr gelungene Erfindung.

Ernst. B. (15.09.2011)

Mit dem Pedelec durch den herbstlichen Thüringer Wald

Der Thüringer Wald gilt bekanntlich als ein wahres Idyll, wenn es um Ausflüge im Spätsommer und Herbst geht. Ob Spaziergänge, Wanderungen, Fahrradtouren oder eben auch Unternehmungen mit dem Pedelec. Nach einem ersten Testbetrieb im vergangenen Jahr wurde dieses Jahr das Pilotprojekt vom Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland e.V. und dem Landratsamt Saale-Orla-Kreis mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Saale-Orla gestartet.

Der Begriff Pedelec ist lediglich die Abkürzung des englischen Begriffes ?Pedal Electric Cycle? und stellt ein Fahrrad dar, das die eigene Muskelkraft mit einem kleinen Elektromotor unterstützt und damit auch ärgere Gegenwinde und steile Anstiege deutlich entschärft. Dieser Zusatzmotor lässt sich ganz nach Belieben zu- oder abschalten.

In der Tourismusregion Thüringer Wald hat sich wieder ein ganzes Netzwerk an Betrieben gebildet, das Pedelecs für Touristen anbietet ? vom Hotelier bis hin zum Fahrradverleih, wobei an jeder Verleihstation stets mindestens 2 dieser Elektrofahrräder zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich können Sie verbrauchte Akkus gegen neue eintauschen, um sich weiter dem Landschaftserlebnis hingeben zu können.

So kann die gesamte Region rund um Europas größtes zusammenhängendes Stauseegebiet kinderleicht erkundet werden. Einzige Voraussetzung ist die Anwesenheit einer volljährigen Person, die an der Verleihstation einen gültigen Personalweis vorlegen kann.

Testen Sie doch den neu erbauten Radweg zwischen Schleiz und Saalburg. Wie auf ?Schienen? fährt man mit einem Pedelec auf der ehemaligen Bahntrasse im Thüringer Wald ? weit ab vom Straßenverkehr in natürlicher Landschaft. In Saalburg bietet sich anschließend eine Schifffahrt an oder man führt die Entdeckungsreise auf dem Saale-Radwanderweg bis Burgk fort mit Besuch des Schlosses. Oder Sie fahren mit dem Pedelec bis Ziegenrück und kehren dann gemütlich im ?Hotel am Schlossberg ein. Überall an diesen Stationen können die Räder natürlich auch wieder abgegeben werden.