Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld! Ihre Suchanfrage wird bearbeitet.


Lade...

[Abbrechen]
  • Verzeichnis

    Im Klimamensch-Verzeichnis finden Sie Hersteller und Anbieter von klimafreundlichen Produkten.

  • Magazin

    Im Magazin finden Sie Artikel und Partnerbeiträge zu klimarelevanten Themen.

  • Service + Shop

    In unserem Shop finden Sie klimafreundliche Produkte, einen Co2-Rechner und Energiespartipps

Das Elektrofahrrad: Ein Luxusartikel oder ein Sportgerät

Die meisten sehen im Pedelec wohl einen Luxusartikel. Wer jemanden beobachtet, der leichtfüßig einen 10 Grad steilen Hang hinauf fährt, der sagt zunächst, das sei Luxus. Mit einer gediegenen Muskelkraft oder mit Schieben kommt man auch auf den Berg hinauf. Da brauche ich dieses teure Gerät nicht. Das stimmt, aber nicht ganz.

Wenn ich bisher einen Berg -und zwischen meiner Wohnung und der Kirche in meiner zweiten Pfarrei ist ein solcher- hinaufgefahren bin, war ich entweder total verschwitzt oder ich nahm das Auto. Weil aber ein nasser Rücken bei Leuten, die dann wieder stehen und reden müssen, meistens ein Grund für eine Erkältung ist, nahm ich bisher für die vier Kilometer langen Fahrten das Auto. Das benutze ich heute auch noch oft, aber immer öfter das mit einem Elektromotor unterstütze Rad.

Die Zeit ist kein Problem: Vier Kilometer mit dem Auto sind innerorts ca. 7-8- Minuten, vier Kilometer mit dem Pedelec weniger als eine Viertelstunde. Da ist der Berg schon mitgerechnet und der Rücken ist in beiden Fällen nicht nass geschwitzt. Was ich aber noch mehr genieße, das ist die frische Luft beim Pedelecfahren. Das Elektrofahrrad spart Kraft, rührt sich aber ohne Tretbewegung nicht vom Fleck. Weiters ist das Rad ein kontaktförderndes Vehikel, mit dem ich viele Leute nicht nur treffe, sondern die kleineren Dinge in meinem Pfarrbetrieb gleich direkt vor Ort erledigen kann. Und ortsintern ist eine Geschwindigkeit von 25-30km/h etwas, bei dem das Auto keine Konkurrenz mehr ist.

Darum geht es mir mit dem Pedelec wie bei der Clausthaler-Werbung: Nicht immer, aber immer öfter. So entwickelt sich dieses Elektrofahrzeug für mich immer mehr vom Luxus- zum Sportgerät.

E.M.

Elektrofahrräder helfen das Klima zu schützen, doch Achtung beim Kauf!

Bei nachhaltig orientierten Menschen, erfreuen sich Elektrofahrräder, E-Bikes und Pedelecs einer immer größeren Beliebtheit. Es gibt mannigfaltige Gründe sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad wie z.B. ein Pedelec anzuschaffen. Wenig erstaunlich ist, dass sich neben älteren Menschen auch die junge Generation am elektrisch unterstützten Fahrradfahren erfreut. Nur stellt sich vor der Anschaffung eines Pedelecs die Frage, welche Kriterien, vor allem welche Qualitätskriterien wichtig sind.

PEDELEC-TEST UND PEDELEC-BEWERTUNG

Gemeinsam mit der Stiftung Warentest untersuchte und bewertete der ADAC dazu Pedelecs bis 25 km/h

Von zwölf getesteten Pedelecs erreichten in diesem Test nur drei knapp ein ?gut?, weitere zwei wurden gar als ?mangelhaft? beurteilt. Einige Räder zeigten kritische Schwächen bei den Bremsen und beim Rahmen. Das mittlerweile große Pedelec-Angebot weist laut ADAC derzeit noch viele Qualitäts- und Sicherheitsunterschiede auf. Als "gut" eingestuft wurden die Komforträder Leeds HS von Raleigh das Trekkingrad Diamant Zouma Sport sowie das Vitality Elite von Kreidler. Diese Räder leisten sich in den Kategorien Sicherheit, Haltbarkeit, Motor, Antriebssystem und Fahren laut Testergebnissen keine wirklichen Schwächen. Überzeugt haben sie unter anderem durch effektive, vollhydraulische Bremsen. Schadstoffe in den Griffen wurden bei diesen Modellen nicht gefunden.Bei den anderen Rädern mit schlechteren Bewertungen wurden teilweise z.B. zu schwache Bremsen bemängelt oder es kam gar zu einem Rahmenbruch. Auch der Nachlauf des Motors war teilweise zu lange, was laut ADAC gefährlich ist, da obwohl schon nicht mehr getreten wurde, der Motor bei einigen Modellen noch weiter lief. Auch die Ladezeit und Reichweite der Akkus wurde verglichen. Laut ADAC sollte ein Akku nach maximal vier Stunden geladen sein und für mindestens 50 Kilometer reichen. Die vollständigen Pedelec-Testergebnisse entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle (Quelle: ADAC)