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Die Kehrtwende


Die Quellen fossiler Rohstoffe, die die Menschheit hauptsächlich zur Energiegewinnung und zur Herstellung von Kraftstoff für Maschinen und Fahrzeuge nutzt, gehen langsam aber sicher zur Neige. Ein Umdenken ist also dringend erforderlich, da wir sonst nach Aufbrauchen der Quellen wortwörtlich im Dunkeln sitzen. Wobei die Energieversorgung derzeit auch schon großflächig durch erneuerbare Energien abgedeckt werden kann. Doch was wird aus unseren Fahrzeugen ohne Kraftstoff? Sie bleiben stehen!

Bevor es so weit ist, müssen wir unser Vertrauen in die Autoindustrie setzen, die schon seit Jahren an alternativen Antrieben arbeitet. Elektroantrieb und Hybridantrieb sind nur zwei Beispiele für neuere Technologien.

Die umweltfreundlichste Variante ist der Elektroantrieb, bei dem das Fahrzeug ausschließlich durch elektrische Energie angetrieben werden soll. Der Haken an der Sache ist, dass die heutigen Elektroautos noch keine lange Fahrtzeit leisten können, das heißt, die Akkumulatoren müssten nach relativ kurzer Fahrt wieder aufgeladen werden. Alltagstauglich sind diese Fahrzeuge damit leider noch nicht, denn Langstreckenfahrten sind nicht denkbar.

Ganz anders hingegen, die Hybridfahrzeuge, deren Technologie darauf basiert, dass das Fahrzeug durch eine Kombination zweier Motoren angetrieben wird. Zum einen  ein herkömmlicher Verbrennungsmotor, wie ein Diesel- oder Ottomotor und zum anderen ein Elektromotor. Das Zusammenspiel beider Motoren bewirkt eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauches, was sich gerade bei Fahrten in der Stadt bemerkbar macht und außerdem eine Senkung der Emissionsrate um bis zu 50 Prozent, was gerade in Hinblick auf die stetige Umweltverschmutzung ein Pluspunkt ist.

Hier ist es häufig nicht notwendig, die Akkumulatoren des Elektromotors extern aufzuladen, da beispielsweise die Bremsenergie gespeichert wird und dann beim nächsten Beschleunigungsvorgang wieder zur Verfügung steht.

Die Hybridtechnologie ist jedoch nicht so neu, wie man vielleicht denken könnte, so entwickelte der junge Ingenieur Ferdinand Porsche schon vor hundert Jahren den ersten Elektromotor. Wie bereits erwähnt, war dieser nicht alltagstauglich und so entwickelte Porsche den Hybridantrieb. Dieser konnte sich zur damaligen Zeit jedoch nicht durchsetzen und musste dem Verbrennungsmotor auf seinem Erfolgskurs den Weg frei machen.

Seit den Siebzigern arbeiten viele Autohersteller nun wieder an der Technologie und bringen Jahr für Jahr neue Hybridmodelle auf den Markt, wie zum Beispiel der japanische Hersteller Honda, mit dem Civic Type S und dem CR-Z. Zwei gelungene Modelle, die wie viele andere, den Weg in eine ?grünere? Zukunft versprechen.

Start im Dezember: VWs neuer Kleiner

IAA-Weltpremiere VW up!: Der kompakte Spezialist für den urbanen Alltag ist bis in das letzte Detail durchdacht. Er glänzt mit viel Platz, Mini-Verbrauchswerten und vielen pfiffigen Ideen. Und noch eine gute Nachricht: Der up! wird zu einer Modellfamilie ausgebaut, bekommt deshalb zukünftig noch einige hübsche Brüder zur Seite gestellt.

Der up! soll auch mit Mini-Verbrauch und Mini-Preisen glänzen

(dtd). Er ist nur 3,54 Meter lang und 1.64 Meter breit, bietet innen dank extrem langem Radstand (2,42 Meter) jedoch reichlich Platz - und er wird einer der Sparsamsten auf unseren Straßen sein - der nagelneue up! von Volkswagen.
Die jeweils zwei Passagiere vorne und hinten reisen zwar kompakt, aber keineswegs beengt durch den Alltag. Auch der Kofferraum bietet erstaunliche Maße: 251 Liter sind deutlich mehr als in dieser Klasse üblich, bei umgeklappter Rücksitzlehne sind es sogar 951 Liter. Damit ist auch die Fahrt in den Urlaub gen Süden ohne Einschränkungen möglich.
Wie einst in den 50er Jahren der Käfer, will VW mit dem neuen Modell ebenfalls dafür sorgen, dass ein modern ausgestatteter kleiner Wagen erschwinglich sein kann. Deshalb wird ein neues, exklusiv auf up!-Käufer abgestimmtes Finanzierungsmodell angeboten - AutoCredit2. Dank flexibler Gestaltung sorgt dieser für einen deutlich größeren finanziellen Spielraum, das Fahren sicherer und zudem außerordentlich sparsamer Neuwagen wird so für viele Menschen erreichbarer denn je. Gerade auch für junge Leute und Führerscheinneulinge ist das natürlich eine gute Nachricht in Zeiten ständig steigender Preise.

S
upersparsame Dreizylinder

Die hier eingesetzten Dreizylinder-Benziner sollen neben spritzigem Fahrvergnügen auch mit ihrer Sparsamkeit begeistern. So beträgt der Durchschnittsverbrauch als BlueMotion-Version (mit Stopp-Start-System) in der 60 PS-Variante nur 4,2 Liter auf 100 Kilometer Fahrstrecke, nur geringfügig mehr (4,3 Liter) sind es beim 75 PS starken Modell. Beide Einliter-Aggregate unterschreiten so die 100 g/km CO2-Emissionsgrenze deutlich.
Auf gleicher Basis folgt etwas später noch ein Erdgasmotor mit 68 PS (CO2-Wert: 86 g/km, als BlueMotion-Version nur 79 g/km), im Jahr 2013 wird zusätzlich eine besonders umweltfreundliche Variante mit Elektroantrieb angeboten. Etwas später dürfen wir uns dann auch noch über einen ungewöhnlich pfiffig auftretenden Van freuen.
Los geht es jedoch erst einmal im Dezember mit dem Modell "take up!" für Einsteiger, dem "move up!" für Komfortorientierte und der Topversion "high up!" mit zwei weiteren eigenständigen Modellen (black und white).

Automatisch stoppen

Auch beim Thema Sicherheit spurtet VWs Neuer ganz nach vorne. So wird zum Beispiel die optionale City-Notbremsfunktion automatisch bei unter 30 km/h aktiv und registriert per Lasersensor die Gefahr drohender Kollisionen. Je nach Tempo und Situation kann sie mit automatischem Bremseinsatz die Unfallschwere deutlich reduzieren, den Aufprall sogar komplett vermeiden. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt in unserem heute oftmals stressigen Verkehrsalltag.
Ebenfalls neu an Bord ist "maps + more", ein mobiles System, das Navigation, Telefon, Information und Unterhaltung preisgünstig zusammenfasst. Auch hiermit brechen neue Zeiten in unserer mobilen Welt an - nicht wie sonst in der Oberklasse, sondern ganz weit unten bei den bezahlbaren Fahrzeugen.

Autor: Edda Stahn

Experten für Antriebsstrang und Getriebe entwickeln neue Lösungen

Die GIF - Gesellschaft für Industrieforschung mbH entwickelt, testet und optimiert moderne Antriebstechniken wie den Hybridantrieb im Auftrag aller namhaften Autohersteller weltweit.

(djd). Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung den deutschen CO2-Ausstoß um 40 Prozent reduzieren und so zum Klimaschutz beitragen. Diese Zielsetzung betrifft besonders den absatzstärksten Industriezweig der Nation: die Automobilindustrie. Sie arbeitet mit Hochdruck an neuen, noch verbrauchsärmeren Fahrzeugen und setzt dabei auf Entwicklungspartner wie die GIF - Gesellschaft für Industrieforschung mbH aus Alsdorf bei Aachen.

Als Technologieführer im Bereich Antriebsstrang und Getriebe sowie Weltmarktführer im Bereich Antriebsstrang-Testing arbeitet das Unternehmen für nahezu alle namhaften Automobilhersteller weltweit. Das Ziel der GIF-Experten ist dabei klar: die Alltagstauglichkeit und damit auch die Akzeptanz alternativer Antriebssysteme weiter zu verbessern. Denn mit einem Anteil von lediglich 1,26 Prozent an den Pkw-Gesamtzulassungen in 2010 bleibt der alternative Antrieb vorerst ein Nischenprodukt, besagt der Jahresbericht des Kraftfahrt-Bundesamts.

Neuer Spitzenreiter: Der Hybridantrieb

Während die Neuzulassungen von gasbetriebenen Fahrzeugen seit 2006 stetig abgenommen haben, erfreute sich der "parallele Hybridantrieb" wachsender Beliebtheit und belegte im vergangenen Jahr erstmals Platz eins der alternativen Antriebe. Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor ermöglicht es Autofahrern, frei zu entscheiden, ob die Leistung oder der Energieverbrauch optimiert werden soll. Besonders im Stadtverkehr, wo häufig gebremst und beschleunigt wird, kann durch Umschalten auf das Elektrogetriebe enorm viel Kraftstoff gespart werden. Das Hybridsystem, die Start-Stopp-Automatik und die Stromrückgewinnung beim Bremsen ermöglichen ein rein elektronisches Fahren für mehrere Kilometer. So senkt der Hybridantrieb die Abhängigkeit vom Benzin und trägt gleichzeitig dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren.

Weitere Optimierung notwendig

Außerhalb des Stadtverkehrs ist der Antrieb in seinem jetzigen Entwicklungsstand allerdings noch keine eindeutig lohnende Investition. Wer gern schnell fährt oder oft auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs ist, kann bisher kaum von den Vorteilen der zwei Motoren profitieren. Daher lässt der deutlich höhere Anschaffungspreis von Hybridfahrzeugen sicherlich manchen Interessenten nachrechnen, ob sich die Investition für ihn rentiert. Auch für die Klimabilanz ist es wichtig, dass der alternative Motor nicht nur innerhalb des Stadtverkehrs Kraftstoffemissionen reduziert.

Um den Hybridantrieb für Großteile der umweltbewussten Bevölkerung nutzbar zu machen, muss also weiterhin an dessen Effizienz gearbeitet werden. So widmet sich die GIF in Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen der Forschung und Entwicklung weiterer innovativer Antriebslösungen. Denn ganz gleich ob Hybrid-, Elektro- oder Gasmotor: Erst wenn die Technik weiter ausgereift ist, steigen die Effizienz und die öffentliche Nachfrage nach alternativen Antrieben. So können dann auch Autofahrer einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Autofahren ohne Kraftstoff

Schon seit Jahren bringen viele Automobilhersteller, wie beispielsweise Honda, mit dem Honda Jazz Hybrid und dem Honda CR-Z, Kraftfahrzeuge auf den Markt, die in ihrer Antriebstechnologie sehr fortschrittlich sind und eine umweltbewusste Fahrt versprechen. Diese sogenannten Hybridfahrzeuge werden mittels einer Kombination zweier Motoren angetrieben.. Zum einen von einem herkömmlichen Verbrennungsmotor, zum anderen durch einen Elektromotor. Das Zusammenspiel beider Antriebe bewirkt eine maßgebliche Reduzierung im Kraftstoffverbrauch, als auch eine Senkung des Schadstoffausstoßes, was in Zeiten der Luftverschmutzung ein nicht zu verachtender Aspekt ist, der für diese Fahrzeuge spricht. Doch damit soll es nicht genug sein, schon seit längerer Zeit entwickeln Automobilhersteller Kraftfahrzeuge, die ausschließlich per Elektromotor betrieben werden. Viele dieser neu entwickelten Elektroautos scheiterten an der Praxis, durch zu kurze Fahrtzeiten und zu wenig Leistung. Als Stadtautos durchaus tauglich, durch sowieso vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzungen, sind außerstädtische Fahrten nicht denkbar gewesen. Zu schnell sind die Akkumulatoren der Fahrzeuge leer und sie müssten nach kurzer Fahrt wieder ans Stromnetz angeschlossen werden. Nun hat jedoch Opel anscheinend das erste Praxistaugliche Elektrofahrzeug konstruiert. Im Herbst kommt der Opel Ampera auf den Markt, der mit einem Preis von 42 900 Euro in der Grundausstattung für viele nicht wirklich erschwinglich ist. Es ist das erste uneingeschränkt praxistaugliche Auto der Welt und verspricht mit 160 km/h auch keinen Leistungsabfall. Die Angst stehenzubleiben, weil die Akkus leer gefahren sind, die bei anderen Elektroautos berechtigt ist, ist bei diesem Elektroauto unbegründet, da ein Benzinmotor anspringt, wenn die Energie aus den Lithium Akkus aufgebraucht ist. Viele Hersteller neben Opel haben ähnliche Konzepte entwickelt, den Plug-In- Hybrid, der direkt an der Steckdose aufgeladen werden kann. Diese Autos können für kurze Strecken rein elektrisch fahren, werden aber hauptsächlich durch einen Verbrennungsmotor angetrieben. Anders beim Opel Ampera, welcher hauptsächlich durch den Elektromotor angetrieben werden soll und mit 150 PS ohne Benzinunterstützung, zudem auch noch sehr kraftvoll ist. Laut Hersteller schafft der Ampera, mit einer Batterieladung, eine Strecke von knapp 60 km rein elektrisch. Elektrisch angetrieben konsumiert der Wagen 16 Kilowattstunden/ 100 Kilometer, was bei momentanen Strompreisen circa 3,50 Euro Kraftstoffkosten verursacht, und somit günstiger ist, als ein Drei-Liter-Auto. Ob der Wagen tatsächlich so praxistauglich ist, wie Opel verspricht, bleibt abzuwarten..

E-Fahrzeuge: Erstmals deckt eine Flatrate alle anfallenden Mobilitätskosten ab

(djd). Durch steigende Spritpreise wird Autofahren in Deutschland ständig teurer und für viele sogar zur unkalkulierbaren Kostenfalle. Der Elektromobilitäts-Anbieter Smiles greift dieses Problem auf und integriert nun erstmals die Treibstoffkosten in eine feste monatliche Mobilitätsrate. Damit wird die tägliche Individualmobilität wieder bezahlbar - aber vor allem komplett kalkulierbar.

Einzigartig am Markt

Die bisher am Markt einzigartige Mobility-Flatrate deckt somit erstmals alle anfallenden Kosten ab und startet dadurch ein neues Mobilitätsverständnis. "Heute sind speziell im Bereich elektrisch angetriebener Fahrzeuge Lösungen gefragt, die alles enthalten. Unsere Mobilitäts-Flatrate schließt diese Lücke", kommentiert Robert Feldmeier, Vorstand der Smiles AG, den beginnenden Wandel auf dem Automobilmarkt. Egal ob für den privaten Verbraucher oder für Unternehmen - das auf Leasing basierende Konzept bringt den Nutzern viele Vorteile: Energiekostenflatrate, Garantie, Verschleißteile, Kfz-Steuer und Vollkaskoversicherung - alles ist inklusive. "Dazu kommt das gute Gefühl, nachhaltig für Mensch und Umwelt zu fahren", ergänzt Robert Feldmeier.

Zwei Fahrzeuge stehen zur Wahl

Die Smiles AG bietet die Flatrate für zwei besonders effiziente Fahrzeuge an: Den 2+2-Sitzer "Reva i" gibt es ab 399 Euro monatlich, den sportlichen Zweisitzer "Tazzari Zero" im prägnant-italienischen Design ab 559 Euro. "Wir verkaufen nicht nur effiziente E-Fahrzeuge - wir bieten aufeinander aufbauende Mobilitätslösungen an, die auf den Verbraucher zugeschnitten sind. Dies wird die Zukunft effizienter Nahverkehrsmobilität nachhaltig beeinflussen", prognostiziert Robert Feldmeier.

Elektromobilität ist die Zukunft

"Elektromobilität wird die Zukunft sein" heißt es in Deutschland allenthalben. Speziell im Nahverkehrsbereich wird tatsächlich ein Umdenken erkennbar. Mit den sogenannten First-E-Movern gibt es bereits eine neue Generation nachhaltig denkender Menschen. Effizienz, Leichtbau und Nachhaltigkeit sowie innovative Mobilitätslösungen stehen bei ihnen im Fokus. "Als Elektromobilitäts-Pionier mit nahezu 20 Jahren Erfahrung sind wir es gewohnt, unsere innovativen Ideen frühzeitig umzusetzen. Wir wollen Standards für eine umweltfreundliche und kostengünstigere Mobilität der Zukunft setzen", erklärt Robert Feldmeier.

Unternehmen profitieren doppelt

IT-Unternehmer, Energie- und Umweltberater oder Manager in ökologisch orientierten Firmen fahren meist aus Imagegründen mit effizienten E-Fahrzeugen. Nebenbei sparen diese jedoch auch Geld. Ein rentables E-Mobil überzeugt durch besonders niedrige Energie- und Batteriekosten: Ein bis 2,50 Euro Stromkosten für rund 100 Kilometer Fahrt sind bei effizienten Konstruktionen schon heute Realität. Dieser Richtwert schafft im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotoren einen klaren Mehrwert. Zusammen mit der Mobility-Flatrate sind die anfallenden Kosten zudem transparent und somit kalkulierbar.

Unter www.smiles-world.de gibt es alle Informationen zur Mobility-Flatrate und zum Thema Elektromobilität allgemein.

Was macht ein E-Fahrzeug effizient?

Primär ist es die Kombination aus Leichtbau und modernster Antriebstechnik. Nur so kann man bei langfristiger Betrachtung wirklich sparen. Ist das Gewicht etwa durch Stahlbauweise zu hoch, so benötigt das Auto große E-Motoren und viele Batterien. Diese Fahrzeuge sind damit zu teuer und wenig effizient und bieten dadurch keinen finanziellen Vorteil. Im Gegensatz dazu haben der "Reva i" und "Tazzari Zero" einen durchschnittlichen Stromverbrauch von nur sieben bis 13 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Ein kleines Lithiumsystem ist bei diesen effizienten Fahrzeugen ausreichend.

Sind Sie ein klimabewusster Mensch uns somit ein KLIMAMENSCH und denken darüber nach, ein E-Mover zu werden, dann kann das eine interessante Sache für Sie sein.

 

Die Brennstoffzelle, Spitzenreiter der alternativen Antriebe?

Im Kampf um den ersten Platz bei alternativen Antrieben überbietet die Forschung sich immer wieder mit neuen Innovationen. Da gibt es natürlich ganz vorne das Fahrzeug mit Hybridantrieb, eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor, aktuelle Modelle beispielsweise von Honda sind der CR-Z oder der Honda Civic 2011. Das reine Elektroauto ist noch ein schwieriges Thema, jedoch wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis man überall einfach Strom anstelle von Benzin tanken kann. Dann wäre da noch der Biodiesel E10, doch seit dessen Erscheinen auf den Märkten gibt es eigentlich nur Ärger. Doch was ist mit dem Antrieb von Brennstoffzellen?

Was genau kann man sich darunter überhaupt vorstellen? Bei einer Brennstoffzelle wird die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie umgewandelt. Dabei ist diese kein Energiespeicher, sondern dient nur dazu, Brennstoffe in Energie umzuwandeln.  Unter den Herstellern wird diese Art des Antriebs immer beliebter. Sie schwören darauf, dass es die alternative Antriebsform der Zukunft sei und den Elektromotor bald überholen wird. Elektroautos sind zwar an sich eine äußerst gute Idee, doch in der Realität gibt es noch immer große Probleme im Bereich der eingeschränkten Reichweite. Bis dieses gelöst ist, wird es noch eine Weile dauern.

Die Brennstoffzellentechnologie auf der anderen Seite ist allerdings schon relativ ausgereift. Fahrzeuge, die mit Brennstoffzelle ausgestattet sind und dabei mit einem Elektromotor angetrieben werden, erreichen schon jetzt gleiche Reichweiten wie ein Fahrzeug, das mit herkömmlichem Antrieb fährt. Honda war einer der ersten Autohersteller, der sich an diese Technologie heran traute und bereits 2008 lief ein Modell vom Band, der FCX Clarity. Allerdings wurden von diesem Modell erst einige Hundert produziert. In den USA sind die Brennstoffzellenautos schon seit einiger Zeit gefragt, wohingegen der Markt in Europa noch immer schwächelt. Das mag daran liegen, dass der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur hier noch nicht sehr weit ausgereift ist. Hier ist die Unterstützung der Politik gefragt, denn für den Bau nötiger Wasserstofftankstellen wären entsprechende Subventionierungskonzepte unverzichtbar.

Alternative Antriebe, ein Boom in den kommenden Jahren?

Für die kommenden Jahre wird in vielen Ländern ein regelrechter Boom bei Fahrzeugen mit alternativen Antreiben vorausgesagt. Bisher sind vor allem Autos, die durch Hybridmotoren angetrieben werden, auf den Straßen unterwegs. Im Vergleich zu solchen, die mit Verbrennungsmotoren laufen, ist die Zahl jedoch noch verschwindend gering. Dabei sind alternative Antriebe eine gute Möglichkeit, um die immer stärker wachsende Umweltverschmutzung einzudämmen. Zahlreiche Hersteller setzen auf diesen Trend und bringen dementsprechende Modelle auf den Markt, so zum Beispiel Honda, die mit dem neuen Honda Jazz Hybrid oder dem Honda Civic 2011 erst kürzlich gleich zwei neue Typen herausbrachten. Doch nicht nur Fahrzeugen, die mit Hybridmotor laufen, eine Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor, sondern Elektroautos allgemein wird eine große Zukunft vorausgesagt. So rechnet man damit, dass allein in Deutschland etwa eine Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020 über die Straßen rollen. Vor allem China gilt als der größte Markt für Elektroautos. Hier wird mit sogar fünf Millionen Autos dieser Art bis 2020 gerechnet. Besonders die leisen und emissionsfreien Elektrofahrzeuge eröffnen neue Perspektiven und sind ideal für die Gestaltung des enorm schnell zunehmenden Individualverkehrs in China. Auch in Deutschland sollen größere Anreize für den Kauf eines solchen Autos gesorgt werden. In diesem Zuge plant die Bundesregierung eine milliardenschwere Forschungsoffensive, sowie Steuervorteile für die Käufer. So soll beim Kauf eines Elektrowagens die Kfz Steuer für mindestens zehn Jahre entfallen. Auch Vorteile beim Parken sollen gewährleistet werden. China greift hier noch tiefer in die Tasche und die Regierung gibt an, möglicherweise den Kauf eines derartigen Fahrzeugs mit insgesamt bis zu 14.000 Euros zu fördern. Dies sei vor allem in den Metropolen der Fall, die unter dem starken Smog leiden, der hier durch das hohe Verkehrsaufkommen mittlerweile zur Plage geworden ist. Deshalb sollen in den nächsten fünf Jahren bis zu 3,85 Milliarden Euro investiert werden. Dagegen ist in der Bundesrepublik nur von einer Milliarde Euro bis 2013 die Rede, die vor allem in die Forschung von Batterietechnik gesteckt werden soll. Gehen die Pläne auf und die Regierungen schaffen es tatsächlich, den Kauf eines Elektrofahrzeuges attraktiver für den Fahrer zu gestalten, so trifft der angekündigte Boom vielleicht tatsächlich ein. Für die Umwelt wäre es eine positive Entwicklung.