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Basiswissen - Privater Konsum

Produkte wie Kleidung, Maschinen, Geräte, Autos tragen ca. 25% zum gesamten CO2 Ausstoß bei. Durchschnittlich ca. 2700 kg CO2 pro Jahr entfallen auf den privaten Konsum. Pro EURO fallen ca. vier bis fünf Kilogramm CO2 an

Klimafreundliche Produkte - Vorantreiben der Innovationsspirale

Klimafreundlich Einkaufen ist eine bewusste Kaufentscheidung für ein klimafreundliches Produkt, um das Klima zu schützen. Diese Frage hängt im Wesentlichen davon ab, wie viele Treibhausgasemissionen zur Herstellung, Verwendung und Entsorgung des Produkts ausgestoßen werden.

Dieses Verhalten fordert darüberhinaus von den Herstellern und Unternehmen mehr klimafreundliche Produkte ein und treibt somit die Innovationsspirale voran.
 
Eine Studie des Marktforschungsunternehmens GfK hat ergeben, dass klimafreundliches Verbraucherverhalten zu einer weiteren Säule des Klimaschutzes werden kann und den Unternehmen erhebliche Marktchancen bietet. Das Potenzial wird bisher aber kaum genutzt. Dabei wünschen sich die Verbraucher klare Kennzeichnungen und ein größeres Angebot an klimafreundlichen Produkten. Ein Konsumverzicht oder Preisaufschläge für den Klimaschutz werden dagegen von Verbrauchern abgelehnt.
 
Klimafreundliche Produkte müssen nicht unbedingt teurer sein als vergleichbare klimaschädlichere Produkte. Ein informierter Verbraucher kann also mit einer bewussten Kaufentscheidung und einer richtigen Produktwahl viel für den Klimaschutz tun, auch mit einem kleinem Geldbeutel. Bereits heute ist nachhaltiger und preiswerter Konsum möglich.

Klimafreundliche Produkte vergleichen

Wir als KLIMAMENSCHEN müssen in der Lage sein, die Produkte in Bezug auf Klimafreundlichkeit miteinander vergleichen zu können. Nur so kann man mitmachen und helfen, den CO2 Ausstoß zu senken, denn nur ein gut informierter Verbraucher kann einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Es ist jedoch oft nicht leicht, klimafreundliche von weniger klimafreundlichen Produkten zu unterscheiden. Zudem werben Hersteller sehr oft mit dem Klimaargument und ködern mit Begriffen wie ?klimaneutral?, ?klimafreundlich?, "CO2-frei? usw.

Leider gibt es bisher noch kein einheitliches, jedem Verbraucher bekanntes Label bzw. Gütesiegel zum Klimaschutz.

Mit dem sogenannten Product Carbon Footprint (PCF) wurde im Auftrag von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt ein Projekt gestartet, ein solches Label zu etablieren. Das PCF Projekt will branchenübergreifend nationalen und internationalen Unternehmen anbieten, produktbezogene CO2 Fußabdrücke auf einer einheitlichen Basis zu ermitteln.

Es geht hier also um eine einheitliche Ermittlung und Kennzeichnung von Treibhausgasemissionen, die mit der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Waren und Dienstleistungen verbunden sind. Es wird jedoch in hohem Maße von der Verständlichkeit, der Vergleichbarkeit und der Transparenz abhängen, ob sich ein solches Label durchsetzen wird.


Einen Ansatzpunkt bieten verschiedene Umweltzeichen und Energielabel für besonders sparsame, umweltfreundliche oder klimaschonende Produkte.